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Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Leinzell am 9. April 2022

Am Samstag, 9. April 2022 wurde die Freiwillige Feuerwehr Leinzell um 13:37 Uhr zu ihrer diesjährigen Hauptübung im Strütle alarmiert. Das umfassende Alarmstichwort lautete „TH5 - Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen sowie brennenden Fahrzeugen“. Ausgegangen wurde von einer trockenen, sommerlichen Wetterlage mit viel Wind, was ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Büsche und Sträucher begünstigt.

Zu dem Unfall kam es, als ein aus Täferrot kommender Pkw einen in gleicher Richtung fahrenden Fahrradfahrer überholen wollte, der plötzlich einen Schlenker machte und den Pkw-Fahrer so zwang auf die Gegenfahrbahn auszuweichen. Hierbei kollidierte der Pkw frontal mit einem aus Leinzell kommenden, sehr schnell fahrenden Pkw. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wurden beide Fahrzeuge entgegen ihrer Fahrtrichtung zurückgeschleudert. Hierbei wurde das erste Fahrzeug an eine Feldscheune geschleudert und begann dort nach kurzer Zeit im Motorraum zu brennen. In diesem Fahrzeug war eine Personen eingeklemmt. Das zweite Fahrzeug wurde an die Straßenböschung geschleudert und stand innerhalb weniger Minuten in Vollbrand. In diesem Fahrzeug waren zwei Personen eingeschlossen. Der Fahrradfahrer verlor in der Folge die Kontrolle über sein Rad und stürzte auf die Fahrbahn. Hierbei zog er sich mehrere Schürfwunden und einen Beinbruch zu. Der Fahrer eines weiteren, aus Täferrot kommenden Fahrzeuges, wurde durch das Unfallgeschehen so stark abgelenkt, dass er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte. Hierbei wurden Fahrer und Beifahrer schwer in dem Fahrzeug eingeklemmt. Aufgrund einer langen Warmwetterperiode war die Vegetation sehr trocken und bot dem Feuer reichlich Nahrung. Daher griff das Feuer in der weiteren Folge auf die Vegetation und die Feldscheune über und drohte auf mehrere straßennahe Gebäude überzugreifen.

Gemäß dem Alarmstichwort wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Leinzell, Täferrot und Schwäbisch Gmünd alarmiert. Aufgrund der Vielzahl an eingeklemmten Personen und dem schnell um sich greifenden Feuer, wurden nach der Erkundung durch den Einsatzleiter die Freiwilligen Feuerwehren aus Iggingen, Göggingen und Eschach sowie die Führungsgruppe Leintal-Frickenhofer Höhe nachalarmiert. Ebenso beteiligten sich die Polizei und zahlreiche Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes an der gemeinsamen Übung.

Die rund 120 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen mussten eine Vielzahl von Aufgaben erledigen: Retten und Betreuen von eingeklemmten Personen in den PKWs, Löschen des Vegetationsbrandes und Schützen der angrenzenden Wohngebäude, Aufbauen einer Wasserversorgung und Bergung einer Leiche aus einem der Wracks - Eine koordinative Meisterleistung der Führungskräfte und herausfordernde Höchstleistung der Übungsteilnehmenden.
Hervorzuheben ist hier auch das gute Zusammenspiel zwischen der Führungsgruppe Leintal-Frickenhofer Höhe mit den Kräften aus dem Gmünder Einsatzleitwagen. Es ist wichtig, dass Grenzen eines Verwaltungsverbandes keine Grenzen für Einsatzkräfte sind und hier die Ressourcen der Stützpunktwehr aus Schwäbisch Gmünd gut in den Verwaltungsverband integriert werden. Auch die Kräfte der Täferroter Nachbarwehr, welche ebenfalls nicht zu unserem Verwaltungsverband gehören, haben sich wie gewohnt hervorragend in das Einsatzgeschehen eingearbeitet und für einen erfolgreichen Übungsablauf beigetragen. Auf diese grenzübergreifende Zusammenarbeit sind wir sehr stolz.

Nach der länger andauernden Corona-Zwangspause war dies in unserer Umgebung die erste größere Übung seit mehr als zwei Jahren. Selbstverständlich haben noch nicht alle Zahnräder so ineinander gegriffen wie sie sollen, das große Ganze hat aber gut funktioniert. Es gibt Aspekte, bei denen noch Verbesserungspotenzial besteht, insgesamt lässt sich jedoch von einer erfolgreichen Hauptübung sprechen. Diese Kleinigkeiten werden in den folgenden Übungsabenden aufgegriffen und optimiert.

Mit den zahlreichen Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes konnte an der Hauptübung das aufwändige Vorgehen in einem engen Fahrzeugwrack bei einer schonenden Rettung geübt werden. Hier muss auf engstem Raum so zusammengearbeitet werden, dass auf die Patient*innen so wenig Kräfte wie möglich einwirken und Bewegungen der Wirbelsäule verhindert werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Grundsätzlich eine schwierige Aufgabe - bei einem PKW, der auf dem Dach in einer steilen Böschung liegt, noch viel komplexer.

Die Übungsplaner*innen haben sich viel Mühe gegeben, um es den Teilnehmenden so schwer wie möglich zu machen und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen.

Im Anschluss an die Übung fand in und um das Feuerwehrgerätehaus in Leinzell noch eine kurzweilige Zusammenkunft statt. Hier sprachen der Leinzeller Bürgermeister Ralph Leischner, Kreisbrandmeister Otto Feil und der neue Leinzeller Kommandant Sascha Bollin ein paar Worte an die eingesetzten Kräfte. Alle stärkten sich mit einem kleinen Handvesper und Getränken und kamen miteinander ins Gespräch.

Ein großer Dank geht an die Opfer-Mimen aus nah und fern, die sich viel Mühe gaben und den Einsatzkräften viel abforderten.
Außerdem möchten wir den Fotografen danken, die für tolles Fotomaterial in unserer Galerie sorgten. Ganz besonders möchten wir die Nachrichten & Medienagentur News Berglen und Shooter-Media-TV hervorheben.

Wir freuen uns, wenn bei unserer nächsten Hauptübung im Jahr 2023 mindestens genauso viele Zuschauer*innen anwesend sein werden. Herzlichen Dank!

 

Feuerwehr Leinzell dankt Wolfgang Fischer für 25 Jahre als Kommandant

Die Feuerwehr Leinzell veranstaltete am Samstag, 19.03.2022 in der Kulturhalle Leinzell ihre Hauptversammlung für das Jahr 2021. Es standen unter anderem wichtige Neuwahlen an.
Neben den Feuerwehrkamerad*innen waren auch Bürgermeister Ralph Leischner, stellvertretender Kreisbrandmeister Jürgen Scherer, Altbürgermeister und Ehrenmitglied Günter Nesper, Mitglieder aus dem Gemeinderat und die vier Bürgermeisterkandidaten aus Leinzell anwesend.

Nach den Berichten und Entlastungen des Vorstandes bedankte sich Bürgermeister Leischner für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr, auch in der Coronazeit. Er betonte die sehr gute Zusammenarbeit, insbesondere auch mit Kommandant Fischer. Auch Günter Nesper und Willi Schneele baten um das Wort, lobten die Feuerwehr und bedankten sich ebenfalls bei Wolfgang Fischer für seine 25 Dienstjahre als Kommandant der Feuerwehr Leinzell.

Stellv. Kreisbrandmeister Scherer berichtete über den anstehenden Wechsel des Kreisbrandmeisters und Neuigkeiten der Feuerwehr auf Kreisebene.

Anschließend standen die Wahlen für einen neuen Kommandanten, zwei Stellvertreter, sowie einen neuen Ausschuss und die Kassenprüfer auf der Tagesordnung.
Nachdem Wolfgang Fischer bereits in der letzten Hauptversammlung verkündet hatte, dass er für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird, war ein Wechsel an der Spitze
unausweichlich.

Sascha Bollin ließ sich als Kandidat zur Wahl des neuen Kommandanten aufstellen und wurde von den 33 Wahlberechtigten mit großer Mehrheit gewählt. Er bedankte sich für die Wahl und freut sich auf die vielen großen und kleinen Herausforderungen, die die Feuerwehr Leinzell in den nächsten Jahren meistern muss.

Patrick Hoppe und Daniel Kuhnert wurden aus vier Kandidaten zu den stellvertretenden Kommandanten gewählt. Nach einer Stichwahl stand Patrick Hoppe als 1. Stellvertreter fest.

In den Ausschuss wurden Jacqueline Ohnewald, Janine Fuchs, Wolfgang Fischer und Lukas Kuhnert gewählt.

Bei einer offenen Abstimmung wurden Jörg Zander und Jürgen Enderle als Kassenprüfer bestätigt.

Befördert wurde Janine Fuchs als erste Gruppenführerin der Feuerwehr Leinzell zur Löschmeisterin. Zur Oberfeuerwehrfrau wurde Sarah Draheim, zur Hauptfeuerwehrfrau und zum Hauptfeuerwehrmann wurden Maria Traa, Tobias Funk und Tobias Henreich befördert. Für 15 Jahre Mitgliedschaft erhielten Maria Traa und Simon Kratochwille das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze. Für zehn Jahre wurde Alice Schurr, für 20 Jahre Florian Traa und für 30 Jahre Patrick Hoppe und Ralph Liebhardt geehrt.

Neu aufgenommen wurden Rika Kügler und Fabian Graetz. Beide sind bereits in der Täferroter Feuerwehr und haben schon einige feuerwehrtechnische Ausbildungen hinter sich. Wir freuen uns sehr, dass das junge Paar nach ihrem Umzug nach Leinzell unsere Einsatzabteilung unterstützt.

Nach den Wahlen, Ehrungen und Neuaufnahmen gab es noch einige emotionale Dankesworte an Wolfgang Fischer für seine 25 Jahre Dienst als Kommandant der Leinzeller Feuerwehr. Dem frisch gewählten neuen Kommandanten fiel die ehrenvolle Aufgabe zu, seinem scheidenden Vorgänger für die lange Zeit in diesem verantwortungsvollen Amt den Dank der gesamten Mannschaft zu überbringen. Der Dank galt auch seiner Frau Beate, die in all den Jahren nicht nur hinter ihrem Mann stand, sondern sich ebenfalls um die Feuerwehr Leinzell verdient gemacht hat. Sie ist die gute Seele hinter vielen Festen und kameradschaftlichen Aktivitäten der Feuerwehr und aus den Reihen der Leinzeller Floriansjünger*innen nicht wegzudenken. Als kleines Dankeschön erhielten beide einen Gutschein für ein Wellness-Wochenende in einem exklusiven Hotel in Lermoos.

Auch die Jugendfeuerwehr bedankte sich bei Wolfgang Fischer, der immer ein offenes Ohr für den Nachwuchs hatte und den Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegnete. Sie überreichten ihm eine große, weiße Orchidee als Symbol der kräftig gewachsenen Zusammenarbeit. Dem neugewählten Kommandanten wurde ebenfalls eine - deutlich kleinere - Orchidee überreicht, mit dem zuversichtlichen Wunsch, dass diese in den kommenden Jahren heranwachsen möge und die Zusammenarbeit im Geiste von Wolfgang Fischer fortgesetzt wird.

Dann gab es noch ein ganz besonderes Geschenk. Die Leinzeller Blauröcke überreichten ihrem scheidenden Kommandanten einen handsignierten Kommandanten-Helm mit Blaulicht und dem goldenen „Räppeleisen“ – letzteres ist eine Anspielung auf den Spitznamen des langjährigen Kommandanten: Räbbl.

Gerührt, ob der vielen lobenden Worte, übernahm Beate Fischer dann das Mikrofon und ließ die die letzten 25 Jahre kurz Revue passieren, wobei ihr die Leidenschaft für die Feuerwehr deutlich anzumerken war. Die Feuerwehr Leinzell war schon immer ein großer Teil der Familie und wird es auch weiterhin bleiben.

Im Anschluss sollte der Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Doch gerade als sich alle zum Essen hinsetzten, löste die automatische Brandmeldeanlage der Kulturhalle aus und sorgte für eine kurze Unterbrechung der Versammlung. Parallel zu der Hauptversammlung der Feuerwehr wurde im Eventkeller eine private Geburtstagsparty gefeiert. Hier wurde mit Hilfe einer Nebelmaschine Disconebel erzeugt, der nach kurzer Zeit drei Rauchmelder der automatischen Brandmeldeanlage auslöste. Zum Glück war die Feuerwehr bereits vor Ort und konnte innerhalb weniger Minuten Entwarnung geben. So konnten die nachrückenden Einsatzkräfte aus Iggingen und Schwäbisch Gmünd den Einsatz abbrechen und wieder nach Hause zurückkehren. Mit dem Hochdrucklüfter des LF16 wurde der Eventkeller belüftet und die Brandmeldeanlage konnte zurückgestellt werden. So konnten die Geburtstagsfeier und die Hauptversammlung nach ca. 30 Minuten weitergehen - allerdings ohne Disconebel!
Bilder vom Einsatz gibt es im Einsatzbericht 1/2022 unter der Rubrik Einsätze Gemeinde Leinzell | Einsätze |.

Nach dieser ereignisreichen Hauptversammlung blickt die Feuerwehr Leinzell auf ein spannendes und sicherlich genauso ereignisreiches Jahr 2022.

März 2022: Rüstwagen aus Gmünd

Seit wenigen Wochen üben wir nach der Winter- und Coronapause wieder in drei Gruppen.
Zu Beginn steht dieses Jahr ein Technische Hilfe-Block auf dem Programm.
Passend dazu kam zu jeder Übungsgruppe einmal der Rüstwagen von der Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd.
Hier wurden wir zuerst von den Gmünder Kamerad*innen auf den neuesten Stand ihrer Vorgehensweise bei der technischen Hilfeleistung gebracht und tauschten uns über unterschiedliche Vorgehensweisen dabei aus. Außerdem haben sie ihr Wissen von unterschiedlichen Lehrgängen und Kursen aus den Bereichen der technischen Rettung an uns weitergegeben.
Nach dem Theorieteil schauten wir uns gemeinsam den Rüstwagen an. Hier wurden uns die Besonderheiten dieser fahrenden Werkzeugkiste vorgestellt, damit wir genau wissen, auf was wir im Ernstfall zurückgreifen können.

Der Rüstwagen aus Schwäbisch Gmünd wird bei schweren Verkehrsunfällen in unserem Gemeindegebiet automatisch mitalarmiert.
Außerdem hat das Fahrzeug auch noch Ausrüstung für Gefahrguteinsätze an Bord sowie verschiedenes Material z.B. für die Rettung bei Bauunfällen oder Beleuchtungsmaterial.

Wir sind der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd sehr dankbar, dass sie sich die Zeit genommen haben zu uns zu kommen. Für uns ging ein informativer Übungsabend schnell zu Ende und die gut funktionierende Zusammenarbeit der Feuerwehren Gmünd und Leinzell wurde weiter gestärkt.

 

Dezember 2021: Vom letzten Übungsabend

Beim letzten Übungsabend der Übungsgruppe 3 stand die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen auf dem Programm. Die Übungslage war ein verunfalltes, auf der Seite liegendes Fahrzeug. Um ein gefahrloses Arbeiten am Fahrzeug zu gewährleisten, musste dieses erst gegen weiteres Kippen und Bewegen stabilisiert werden. Des Weiteren musste auch der Patient im Fahrzeug gesichert werden. Anschließend wurde eine Befreiungsöffnung zur Rettung des Patienten über den Fahrzeugboden geschaffen.

Jahreshauptversammlung der Leinzeller Feuerwehr für die Jahre 2019 und 2020

Rückblick auf die letzten zwei Jahre der Feuerwehr:
Am 30.10.2021 hielt die Freiwillige Feuerwehr Leinzell ihre Jahreshauptversammlung in der Kulturhalle in Leinzell ab und ließ die letzten zwei Jahre Revue passieren. Aufgrund von Corona fiel die letzte Hauptversammlung aus und wurde jetzt nachgeholt.
Kommandant Wolfgang Fischer freute sich neben den zahlreich anwesenden aktiven Kameradinnen und Kameraden und der Altersabteilung auch Bürgermeister Leischner, mehrere Gemeinderäte sowie Ehrenmitglied Günter Nesper und den stellvertretenden Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Ingo Brosch begrüßen zu dürfen.
In seinem Bericht blickte Wolfgang Fischer auf die vergangenen Jahre 2019 und 2020 zurück. Die Wehr wurde 2019 zu 22 Einsätzen und 2020 zu 14 Einsätzen gerufen. 2019 konnten noch 40 reguläre Übungen durchgeführt werden, 2020 wurde dies durch Corona etwas komplizierter: Im Jahr 2020 wurden bis zum 02.03.2020 vier reguläre Übungsabende durchgeführt. Danach veränderte Corona plötzlich den gesamten gewohnten Ablauf innerhalb unserer Feuerwehr. Bis zum Jahresende wurden dann noch 24 Übungsabende in Kleingruppen durchgeführt.
Der Mitgliederstand wies 2019 40 Aktive (davon elf Frauen), neun Jugendfeuerwehrleute (zwei Mädchen und sieben Jungen) und acht Mitglieder der Alterswehr auf. 2020 stieg unsere Mannschaftsstärke auf 43 Mitglieder (12 Frauen) und ist bis heute in dieser Stärke.
Auch unsere Jugendfeuerwehr war durch Corona sehr eingeschränkt und konnte 2020 fast keine Übungen durchführen. Derzeit hat unsere Jugendfeuerwehr acht Mitglieder (zwei davon Mädchen). Das starke Team um unsere Jugendwartin Karin Ohnewald sieht das Ende von Corona als Neustart und hat nun vor, kräftig Werbung zu machen. Wolfgang Fischer bedankte sich für den engagierten Einsatz, den das gesamte Team zeigt.
Kassiererin Maria Traa schilderte den Anwesenden in Zahlen und Daten die positive Entwicklung des Kassenstandes. Die ordnungsgemäße Führung der Kasse wurde von den Kassenprüfern Jörg Zander und Jürgen Enderle bestätigt. Sie sprachen der Kassiererin für ihre makellose Arbeit ein Kompliment aus.
Der Leiter der Alterswehr Bruno Fuchs berichtete über die zahlreichen Aktivitäten 2019 mit anderen Alterswehren der Umgebung.
Bürgermeister Ralph Leischner bedankte sich in seinem Grußwort für die geleistete Arbeit sowie für die hohe Motivation der Feuerwehr. Er signalisierte weiterhin die Unterstützung der Wehr durch die Gemeinde. Er sei stolz auf die Feuerwehr und bezeichnete siei innerhalb der Dorfgemeinschaft als zuverlässigen Partner.
Ingo Brosch berichtete aus der Arbeit der Feuerwehr auf Kreisebene und gab Einblicke auf große Projekte für die Zukunft, wie z.B. den Katastrophenschutz und den Digitalfunk.
Im Namen des Leinzeller Gemeinderates sprach Gemeinderat Willi Schneele ein Grußwort aus und bedankte sich für das freiwillige Engagement aller Kameradinnen und Kameraden.
2021 konnte trotz Corona das bronzene Leistungsabzeichen in Göggingen absolviert werden. Wir nahmen erfolgreich mit zwei Gruppen und insgesamt zehn Personen teil.
Da die letzte Hauptversammlung ausfallen musste, wurden an diesem Abend einige Beförderungen, Auszeichnungen für Lehrgänge und Ehrungen nachgeholt.
Unsere Neuzugänge, u. a. aus der Jugendfeuerwehr, wurden als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zur Probe befördert. Dies sind: Maurice Bayer, Paul Jahn und Katrin Stahl.
Nach einer erfolgreichen Grundausbildung wurden Milena Bollin, Daniel Gosolitsch und Pascal König zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau befördert.
Des Weiteren wurden Marcel Betz zum Oberfeuerwehrmann, Simon Kratochwille zum Hauptfeuerwehrmann, Daniel Tietze zum Löschmeister und Florian Traa zum Brandmeister befördert.
Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Sarah Draheim, Janine Fuchs und Inola Schröder
Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt: Karin Ohnewald
Die Kameraden der Alterswehr Jörg Zander und Dietmar Neuber wurden für 30 Jahre und Josef Klaus für 40 Jahre geehrt.
Marcel Betz, Tobias Henreich und Daniel Kuhnert wurde das bronzene Ehrenabzeichen des Landes Baden-Württemberg für 15 Jahre Dienst in der Feuerwehr überreicht.
Von Bürgermeister Leischner bekam Wolfgang Fischer das goldene Ehrenabzeichen des Landes für 40 Jahre Dienst in unserer Feuerwehr überreicht. Ihm wurde mit herzlichen Worten und viel Applaus für seinen Dienst an unserer Gemeinde gedankt. In diesem Zuge gab Wolfgang Fischer schweren herzens offiziell bekannt, dass er nach 25 Jahren als Kommandant zur nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Standing Ovations verdiente sich Siegfried Weller: Er wurde von Wolfgang Fischer für stolze 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Leinzell geehrt. Dabei wurde er als zuverlässiges und kompetentes Mitglied beschrieben. In der Alterswehr übernahm er ebenso engagiert die Seniorenaktivitäten und leitete die Abteilung jahrelang. Siegfried Weller ist der dienstälteste Feuerwehrmann in unseren Reihen.
Für die kurzweilige und interessante Berichterstattung gilt allen Verantwortlichen ein besonderer Dank. Daran anschließend gab es für alle Anwesenden ein leckeres Abendessen in gemütlichem Beisammensein, das freundlicherweise von einem Küchenteam, bestehend aus Angehörigen, hervorragend koordiniert wurde.

 

Samstag, 9. Oktober 2021: Leistungsabzeichen Bronze für die Feuerwehr Leinzell

An einem goldenen Herbsttag nahm die Leinzeller Feuerwehr mit zwei Gruppen an der Abnahme des bronzenen Leistungsabzeichens Baden-Württemberg der Feuerwehren im Ostalbkreis teil. Das Durchhaltevermögen während der intensiven Vorbereitung hat sich gelohnt: Alle zehn Kameradinnen und Kameraden haben mit ermutigender Unterstützung vieler Fans, Freunde und Familie, darunter auch Bürgermeister Leischner, bestanden.

Unsere Aufgabe war es, einen Löschangriff mit zwei Rohren aufzubauen und die Wasserversorgung sicherzustellen. Parallel dazu wurde eine hilflose Person über eine Steckleiter vom Balkon gerettet. Die Herausforderung bestand nicht nur darin, den Ablauf fehlerfrei in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Die Positionen der Teilnehmenden wurden unmittelbar vor der Übung zugelost. Das erhöht die Schwierigkeit: So müssen alle alle Aufgaben beherrschen.

Das Antreten an einem Leistungsabzeichen ist für uns etwas besonderes, denn Leinzell hat seit vielen Jahren nicht mehr an einer Abnahme teilgenommen. Seit kurzem ist das bronzene Leistungsabzeichen im Ostalbkreis Voraussetzung für den Truppführerlehrgang, was unsere Motivation zusätzlich steigerte.

Wir nehmen nicht nur ein Abzeichen aus der anstrengenden und nervenaufreibenden Zeit mit: Wir haben gelacht, diskutiert, hin- und her überlegt und mitunter sind wir verzweifelt. Diese Emotionen stärken nachhaltig unseren Teamgeist und bereichern unsere ehrenamtliche Arbeit auf vielen Ebenen. Die Kameradschaft steht an oberster Stelle. Hierzu gehören neben den Teilnehmenden weitere Kamerad*innen, die bei den zahlreichen Übungen als Opfer, Schiedsrichter*innen oder Helfer*innen unterstützt und zum Gelingen beigetragen haben.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der Schiedsrichter*innen des Ostalbkreises, die uns vorab bei einer Übung besucht und Tipps gegeben haben.

Berichte der Remszeitung:  Auf die Feuerwehren ist Verlass » Nachrichten und Bilder (remszeitung.de)
Druckausgabe vom 11.10.21 als Bild angefügt.

 

Juli 2021 Trauerflor an unseren Einsatzfahrzeugen

Infolge des dramatischen Hochwassers in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit mehr als 160 Todesopfern, darunter sechs Angehörige von Feuerwehren, werden wir bis 15. August mit Trauerflor an unseren Fahrzeugen unterwegs sein.
Der Präsident des Feuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz Frank Hachemet sagte hierzu: „Wenn zusätzlich zu den sowieso schon erschütternden Opferzahlen auch noch Rettungskräfte zu Schaden kommen, vertieft das die Betroffenheit umso mehr.“

Diesen Worten schließen wir uns an und sind in Gedanken bei den Angehörigen und den Kameradinnen und Kameraden der betroffenen Feuerwehren.

Juni 2021: Nachtrag zur Unwetternacht

Keine*r unserer aktiven Mitglieder konnte sich an eine Unwetterlage erinnern, in der die Leinzeller Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit so viele Einsatzstellen auf einmal zu bewerkstelligen hatte.

Um so beeindruckter waren wir im Nachhinein von dem Rückhalt der Bevölkerung gegenüber uns und dem Zusammenhalt untereinander. Selbstverständlich konnten wir nicht an allen Einsatzstellen gleichzeitig sein. So wurden die Einsatzstellen priorisiert. Hierbei wurden sie mit unserem MTW abgefahren und erkundet, um zu entscheiden, wo zuerst geholfen wird. So kam es vor, das manche Betroffene auch über eine Stunde auf uns warten mussten. Viele wussten sich inzwischen zu helfen und wurden von der Nachbarschaft tatkräftig unterstützt. Manche Einsatzstellen wurden bis zu unserem Eintreffen selbst "abgearbeitet" und wir konnten nach kurzer Erkundung direkt zum nächsten Einsatzort weiter. Und trotzdem zeigten sich die Betroffenen dankbar und wertschätzend für unser Kommen.

Mit das Wichtigste bei solchen extremen Einsatzsituationen ist die Kameradschaft, mit der alles steht und fällt. Wir sind sehr dankbar, dass wir uns aufeinander verlassen können und zusammenstehen.

Unserer Dank gilt der örtlichen Bäckerei Weith, die uns nachts innerhalb von 20 Minuten mit leckeren Backwaren versorgt hat und so nach einigen Stunden Einsatz für eine ordentliche Stärkung der Kamerad*innen gesorgt hat.

Der Zusammenhalt der Bevölkerung in einer solchen Ausnahmesituation und das gegenseitige Unterstützen in unserer kleinen Gemeinde bleibt uns aus dieser Nacht als positive Erinnerung. Schön, dass wir alle Teil davon sind.

 

Juni 2021: Endlich wieder üben!

Nach rund sieben Monaten sind wir wieder zurück und haben den Übungsbetrieb in Kleingruppen aufgenommen.
Vergangenen Dienstag war unsere "Neulings-Gruppe" an der Reihe. In ihren Übungen werden die ehemaligen Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie Quereinsteiger*innen auf die heiß ersehnten Ausbildungen (Grundausbildung, Sprechfunker und Atemschutz) auf Landkreisebene vorbereitet.
Es stand eine Gewöhnungsübung für das Tragen vom Atemschutzgerät auf dem Programm. Hierbei sollten sich die Jungs und Mädels beim "Spaziergang" mit kleineren Stationsaufgaben an das Arbeiten mit der rund 25 kg schweren Ausrüstung auf dem Rücken herantasten. An diesem Abend betrug die Außentemperatur um die 27 Grad.

Was der Übungsleiter als Gewöhnungsübung angekündigt hat, war für die junge Truppe dann doch mehr ein Fitnesstraining. ;-)

 

Mai 2021: Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger*innen

Für Atemschutzgeräteträger*innen in der Feuerwehr ist neben regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen, auch mindestens einmal im Jahr eine Belastungsprüfung erforderlich. Diese findet in der Regel auf einer speziell dafür vorgesehenen Atemschutzstrecke bei der Feuerwehr Aalen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Strecke aber seit über einem Jahr gesperrt. Um unsere Tauglichkeit für den Einsatzfall aufrecht zu erhalten, hat ein Kamerad eine Ersatz-Belastungsübung, die den Hygiene-Vorgaben entspricht, geplant und organisiert.
Wir danken der Feuerwehr Aalen für das Bereitstellen der Atemschutzgeräte für unsere Übung.

April 2021: Unsere Anhänger sind online

Wir haben die Osterfeiertage genutzt, um unsere Anhänger unter der Rubrik "Fahrzeuge" hochzuladen. Außerdem entstanden nicht nur Bilder für die Anhänger. Demnächst werden auch weitere Titelbilder hochgeladen...

 

 

 

März 2021: Betrieb im Gerätehaus trotz Corona?

In den letzten Wochen und Monaten kam es immer wieder vor, dass sich im Gerätehaus der Feuerwehr einige Kamerad*innen aufgehalten haben, obwohl wir noch nicht üben dürfen. Ebenso bekam man die Fahrzeuge zu Gesicht, auch wenn keine Einsätze waren. Und das trotz der zurzeit geltenden Corona-Kontaktbeschränkungen.
Die Kamerad*innen kümmern sich nach wie vor in ihrer Freizeit um die Fahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehr.  Hier stehen viele ständig wiederkehrende Prüfungen und Kontrollen an, um die Einsatzbereitschaft sämtlicher Utensilien, die sich auf unseren Einsatzfahrzeugen befinden, zu gewährleisten. Auf einem Bild sieht man uns bei der Leiterprüfung. Natürlich wurde die Zeit auch für kleinere Reparaturarbeiten und Optimierungen, z.B. an unserem Bootsanhänger, genutzt. Auf den zwei weiteren Bildern ist  unser TSF in Aktion zu sehen. Da es bei Einsätzen erst als zweites Löschfahrzeug ausrückt und in letzter Zeit glücklicherweise keine größeren Einsätze waren, testeten wir die Pumpen und Aggregate, um Schäden durch längere Standzeiten zu vermeiden.

Dies alles geschieht selbstverständlich unter strenger Einhaltung der Hygiene-Vorgaben. Wir investieren auch während der Corona-Pandemie unsere Zeit in die Sicherheit der Gemeinde. Bis wir wieder üben dürfen, halten wir euch hier auf dem Laufenden.

Weihnachtsgrüße der Feuerwehr Leinzell

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu - die besinnliche Weihnachtszeit hat begonnen. Gemütliche Abende mit der Familie, dem Partner oder der Partnerin werden die Zeit bis zum Jahresende bestimmen, wenn auch - bedingt durch Corona - in diesem Jahr anders als in früheren Jahren.  

Diese Tage geben uns Anlass, etwas innezuhalten und das vergangene, “verrückte Corona-Jahr" Revue passieren zu lassen. Sie gibt uns aber auch Zeit, über das Geschehene nachzudenken und die erlebten Höhen und Tiefen zu verarbeiten.

Natürlich wollen wir in dieser Zeit auch in die Zukunft schauen, auf die kommenden Herausforderungen, ob privat, beruflich oder auch ehrenamtlich in Form von Einsätzen, Ausbildung und Veranstaltungen.  

Die Weihnachtszeit und das Jahresende geben uns nun auch die Chance, einmal allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Leinzell Danke zu sagen. Danke für die Bereitschaft, Tag und Nacht ehrenamtlich zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger da zu sein und auch Danke dafür, sich stets fortzubilden, die Jugend auszubilden, Ausbildungen zu organisieren und Geräte, Gebäude - eben die gesamte  Infrastruktur der Feuerwehr - einsatzbereit zu halten.

Das alles ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und umso mehr freut es uns, auf eine solide gut aufgestellte Struktur innerhalb unserer Feuerwehr mit ihren unterschiedlichen Aufgabengebieten zurückgreifen zu können.

Ferner bedanken wir uns ganz herzlich beim Bürgermeister, der Gemeindeverwaltung, dem Gemeinderat sowie allen anderen Behörden und Organisationen, welche uns jederzeit Unterstützt haben. Sei es im Einsatz und in allen anderen Situationen stets professionell und kameradschaftlich.

Die Feuerwehr Leinzell wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie allen Freunden und Unterstützern eine schöne, besinnliche, unfallfreie und sichere Weihnachtszeit, sowie alles Gute, viel Erfolg und vor allem Gesundheit für das kommende Jahr 2021.

Wolfgang Fischer
Kommandant

Gegen die Corona-Langeweile

Da durch die Corona-Vorgaben die Aktivitäten bei uns in der Feuerwehr stark nachgelassen haben, halten wir Euch hier anderweitig bei Laune.
Hier unser LF16 auf Alarmfahrt beim letzten Einsatz zur BMA nach Iggingen. In unter sechs Minuten nach der Alarmierung rückten wir mit sechs Atemschutzeräteträger*innen an Bord aus.

Weitere Informationen zum Einsatz finden Sie unten der Rubrik Einsätze 10/2020.

 

Erneute Aussetzung Übungsbetrieb

Seit Mitte Oktober ist der Übungsbetrieb bei den Aktiven und der Jugend auf Grund Corona bis auf weiteres ausgesetzt. Voraussichtlich wird dieses Jahr auch keine Übung mehr stattfinden.

Übungsbetrieb wieder aufgenommen

Bereits vor der Sommerpause haben wir wieder begonnen in Kleingruppen unter strengen Corona-Auflagen zu üben. Hier ein paar Bildeindrücke einer Übung mit dem Thema schwere körperliche Arbeit unter Atemschutz. Zwei Trupps hatten die Aufgabe, eine 20-Kilo schwere Übungspuppe vom oberen Ende des Berggässles fußläufig zurück ins Feuerwehrhaus zu bringen. Das Tragen der Puppe über eine Strecke von 450m sowie 25 Höhenmeter war nicht die einzige Herausforderung. Aufgabe war das Bestreiten der Strecke unter Atemschutz mit allen für den Innenangriff benötigten Gegenständen: Schlauchtragekorb, Schlauchpaket, Axt ...
Anschließend an die anstrengende Tour durchs Dorf setzten die vier Atemschutzgeräteträger*innen die Axt zum Teilen eines Baumstammes ein, um sich auszupowern.
Ziel der Übung war neben der Gewöhnung an die hohe körperliche Belastung auch die Verbesserung der Fitness und die eigenen Grenzen spüren.

 

 

2. Feuerwehr- Fußballturnier in Lorch am 11.01.20

Beim 2. Lorcher Fußballturnier stellte auch die Leinzeller Wehr wieder eine Mannschaft. Mit starken Leistungen in der Gruppenphase gegen Gmünd-Innenstadt und Alfdorf qualifizierten wir uns für das Halbfinale. Der gegnerische Favorit aus Lindach konnte dieses erst in den letzten 40 Spielsekunden für sich entscheiden. Das Spiel um Platz 3 verlor das Leinzeller Team, welches das ganze Turnier mit nur 2 Auswechselspieler*innen durchstehen musste, im Elfmeterschießen gegen Wäschenbeuren.
Stand für uns das ganze Turnier über und auch bei ein paar Trainingseinheiten in der Weihnachts- und Neujahrszeit der Spaßfaktor vor dem Siegerwillen, schlossen wir das Turnier mit einem überraschend gutem 4. Platz ab und verbesserten uns zum Vorjahr.

Unser Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden aus Lorch für die Ausrichtung des Turniers.
Bericht der FW Lorch: https://www.ffwlorch.de/index.php/news/117-zweites-hallenfussballturnier

Vier neue Atemschutzgeräteträger ergänzen unsere Einsatzabteilung



Mitte November 2019 absolvierten vier junge Kameraden den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger in Schwäbisch Gmünd. Bis vor zwei Jahre gehörten die vier Jungs noch unserer Jugendfeuerwehr an und haben sich jetzt, innerhalb kürzester Zeit, zu einem unersetzlichen Bestandteil unserer aktiven Einsatzabteilung weiterentwickelt. Nun kann ihnen jederzeit ihre „Feuertaufe“ bevorstehen.
Wir sehen erneut, wie wichtig gelingende Jugendarbeit in unserer Feuerwehr ist und welchen Stellenwert sie auch in Zukunft haben muss, damit wir als Freiwillige Feuerwehr einsatzfähig bleiben. Wir freuen uns immer auf jungen Nachwuchs sowie auf Quereinsteiger*innen aller Altersgruppen und heißen gerne neue Gesichter willkommen.


"Hurra die Schule brennt"

Unter dem Einsatzstichwort "Brand am Schulzentrum Leinzell" rückten wir am vergangenen Montagabend gemeinsam mit den Nachbarfeuerwehren Iggingen und Täferrot, sowie der Führungsgruppe der VG Leintal-Frickenhofer Höhe aus.

Beim Eintreffen war ein großer Bereich des Schulgebäudes stark verqualmt. Einige Personen standen an den Fenstern und riefen um Hilfe. 

Umgehend wurden die Einsatzfahrzeuge rund um das Gebäude platziert. Unter anderem über den neu errichteten Steg gingen Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Gleichzeitig wurden Personen an Fenstern über Steckleitern gerettet.

Durch die Führungsgruppe, sowie durch die neuen "Ostalb-MTW´s" der Feuerwehren Leinzell und Iggingen wurde der Einsatz umfangreich dokumentiert, sodass die Einsatz- und Abschnittsleiter zu jeder Zeit einen Überblick über die Lage hatten.

Innerhalb einer Stunde wurde das komplexe Szenario in gemeinsamer Zusammenarbeit der drei beteiligten Wehren erfolgreich abgearbeitet. 

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario nur um eine Übung. Der Brandrauch wurde durch mehrere Nebelmaschinen dargestellt. Die Schüler wurden durch Mitglieder der Jugendfeuerwehren Täferrot, Iggingen und Leinzell dargestellt. Die Lehrer, der Rektor und der Hausmeister waren "echt" und haben sich extra für uns an diesem Abend Zeit genommen. 

Dadurch konnte nicht nur die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Schule und Feuerwehr geübt werden. 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für Ihr Engagement bedanken. 

 

Vom letzten Übungsabend

Die Umbaumaßnahmen am Schulzentrum nahmen wir zum Anlass für eine Begehung der neuen Räumlichkeiten.

Außerdem übten wir das Anleitern an verschiedenen Gebäudeteilen.

Jahresausflug der Feuerwehr Leinzell

Über das Wochenende vom 20.-21. Juli waren wir auf unserem Jahresausflug. Früh am Samstagmorgen ging es mit dem Bus nach München zur Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr. Hier bekamen wir eine Führung durch die neueste Wache der BF. Anschließend fuhren wir weiter bis an die österreichische Grenze nach Burghausen. Dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung zur Besichtigung der längsten Burg Europas oder Erkundung der Altstadt, bevor wir an einer Plättenfahrt über die Salzach teilnahmen. Die Nacht verbrachten wir in einer Jugendherberge in Mühldorf am Inn. Am Sonntagfrüh besuchten wir das Feuerwehrmuseum Bayern und machten uns dann auf den Weg nach Erding. Zur Auswahl stand hier der Besuch der Therme oder ein Aufenthalt in der Innenstadt. Auf dem Nachhauseweg kehrten wir in Hüttlingen zum gemeinsamen Abschlussessen noch im Gasthaus Lamm ein, bevor wir uns verabschiedeten.

Vom letzten Übungsabend

Passend zur aktuellen Wetterlage standen beim letzten Übungsabend die Themen
Vegetationsbrand, Wasserentnahme offenes Gewässer und Wasserförderung auf dem Programm.

Hauptübung der Feuerwehr Leinzell am 18.05.2019

Vergangenen Samstag stand unsere Hauptübung auf dem Plan. Übungsannahme war ein Wohnhausbrand mit mehreren Verletzten in einem Gebäude in der Kirchgasse. Hierzu wurden wir um 15:50 alarmiert und waren nach wenigen Minuten mit allen drei Fahrzeugen vor Ort. Neben der Menschenrettung, die mit drei Atemschutztrupps im Gebäude durchgeführt wurde, mussten umliegende Gebäude mit Riegelstellungen geschützt werden. Nach 25 Minuten waren alle fünf Verletzten ins Freie gebracht und das Feuer aus.

Auf umliegende Feuerwehren die bei einem echten Einsatz in diesem Ausmaß selbstverständlich mitalarmiert gewesen wären, wurde bei der diesjährigen, klein gehaltenen Hauptübung verzichtet um mehr Augenmerk auf die eigenen Vorgehensweisen der Atemschutztrupps und Führungskräfte in der Erstphase zu legen. Eine große Unterstützung bei der realitätsnahen Darstellung der chaotischen Lage, die sich den ersteintreffenden Einsatzkräften meist bietet, war das ND Team Wasseralfingen mit seinen 5 Mimen, die nicht nur den Atemschutztrupps bei der Rettung alles abverlangten, sondern auch den Führungskräften beim Erfragen weiterer Infos über die Anzahl an Verletzten und deren Aufenthaltsorte. Hierfür sind wir sehr dankbar und hoffen auf weitere gemeinsame Übungen.

Jahreshauptversammlung der Leinzeller Feuerwehr

Großübung VG Schwäbischer Wald in Utzstetten

Erstes Feuerwehr-Fußballturnier

Am 12.01.2019 fand in Lorch das erste Feuerwehr-Fußballturnier statt. Auch die Feuerwehr Leinzell nahm mit einer Gruppe teil.

Für das gelungene Turnier bedankt sich die Feuerwehr Leinzell bei der Feuerwehr Lorch.

Bericht Rems-Zeitung 16.01.2019

Übung Martinimarkt 2018

Übung Martinimarkt 2018

Weitere Informationen

Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Leinzell
Mulfinger Straße 2
73575 Leinzell
E-Mail: ff.leinzell@googlemail.com

Kommandant
Sascha Bollin

Stellv. Kommandant
Partick Hoppe
Daniel Kuhnert